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Azubis und Studierende müssen mit hohen Mietkosten rechnen. Es lohnt sich, in Hamburg auch Gegenden außerhalb der Szene-Stadtteile in den Blick zu nehmen

Studentenwohnungen in Hamburg: Wohnheim, WG oder Appartement?

Mit dem Beginn der Ausbildung ist oft auch der Auszug von zu Hause verbunden. FOTO: STURTI/ISTOCKPHOTO/GETTY IMAGES

Universität Hamburg

Wer einen Ausbildungsvertrag unterschrieben oder sich für einen Studiengang immatrikuliert hat, startet in einen neuen Lebensabschnitt. Daher bedeutet für viele Jugendliche der Beginn einer Ausbildung oder eines Studiums auch den Auszug von zu Hause. In der Großstadt gibt es für junge Menschen auf Wohnungssuche viele verschiedene Angebote. Sie reichen von Wohnheimplätzen mit sozialpädagogischer Begleitung für minderjährige Auszubildende über klassische Wohngemeinschaften bis hin zu möblierten Apartments. Egal ob angehender Azubi oder Nachwuchsforscher: Wer in Hamburg eine Bleibe sucht, muss wissen, dass die Wohnkosten eher hoch sind. Vor allem mit überschaubarem Budget ist es schwer, bezahlbaren Wohnraum zu finden.

Gute Ansprechpartner für junge Menschen in dieser Situation sind das Studierendenwerk Hamburg (www.studierendenwerk-hamburg.de) und das Azubiwerk Hamburg (www.azubiwerk.de). Das Studierendenwerk bietet in 26 Anlagen, die über das gesamte Stadtgebiet verteilt sind, insgesamt 4400 Wohnheimplätze an. Einige Häuser stehen ausdrücklich Studierenden und Azubis offen, wie beispielsweise das Sophie-Schoop-Haus in Neuallermöhe, das moderne Appartements für 375 Euro im Monat bietet. Auch in der Wohnanlage in Rahlstedt sind Jugendliche ab 16 Jahren willkommen. Zum Ausbildungs- und Semesterstart gibt es dort aktuell freie Kapazitäten an dem frisch renovierten Standort. Gewohnt wird in großen Wohngemeinschaften, zu viert oder zu siebt. Es gibt einen Sportraum, eine Bar und Ansprechpartner für alle Fragen, die im Alltag anfallen. Die modernen Zimmer kosten ab 348 Euro monatliche Miete. Strom, Wasser, Heizung und Internet sind inklusive.

Auch andere Träger wie beispielsweise das Berufsförderungswerk, das Deutsche Rote Kreuz, die evangelische und die katholische Kirche sowie verschiedene Stiftungen bieten vergleichsweise günstige Wohnheimplätze an. Die Saga, die größte städtische Wohnungsbaugesellschaft, unterhält eine Wohnanlage für Azubis und Studierende in Barmbek. Die 15 bis 22 Quadratmeter großen Wohnungen mit Kochnische und Bad kosten monatlich zwischen 250 und 300 Euro Miete. Es kann sich auch lohnen, bei seinem Ausbildungsbetrieb nachzufragen. Denn auch einige Hamburger Unternehmen bieten ihren Auszubildenden und Angestellten Betriebswohnungen an, unter anderem das Universitätsklinikum Eppendorf, die Hamburger Hochbahn, Budnikowsky und die Block-Gruppe. Die Sparkasse Hamburg plant für das kommende Jahr die Eröffnung eines Wohnheims für ihre Azubis am Alsenplatz. Und dann gibt es noch voll möblierte Einzelappartements: Für etwa 500 Euro pro Monat können sie bei Anbietern wie Smartments students, Stuart student apartments, ap2study, the Fizz oder Youniq gemietet werden. CHRISTINE WEISER
 


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