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Die eigene Vergänglichkeit

Mit einer Bestattungsvorsorge kann man zu Lebzeiten den äußeren Rahmen des letzten Weges klären Foto: djd/Algordanza Erinnerungsdiamanten/shutterstock

Die Bestattungskultur in Deutschland ist vielfältig geworden. Bei besonderen Wünschen für die eigene Bestattung können auf die Angehörigen allerdings oft hohe Kosten zukommen. 

Wer sich zu Lebzeiten für eine Vorsorge im Falle eines Sterbefalls entscheidet, entlastet seine Hinterbliebenen somit doppelt. Sie müssen weder die Kosten der Bestattung tragen, noch müssen sie Form und Ablauf bestimmen. Die Vorsorge ist umso wichtiger, wenn man sich zu Lebzeiten für einen Erinnerungsdiamanten entscheidet.

Der Schweizer Anbieter „algordanza“ beispielsweise hat das Verfahren zur Umwandlung der Kremationsasche in einen Diamanten vor 16 Jahren entwickelt, heute bietet das Unternehmen über einen rechtlich selbstständigen Partner umfassende Vorsorgelösungen an. djd


Etwas Gutes hinterlassen

Wenn man irgendwann auf sein bisheriges Leben zurückschaut und sich fragt, was nach dem eigenen Tod von einem bleibt, kann das Verfassen eines Testaments dabei helfen, Klarheit zu gewinnen. Projekte, die dem Erblasser oder der Erblasserin am Herzen liegen, möchte er oder sie vielleicht über die eigene Lebenszeit hinaus weiter unterstützen. Dafür kann im Nachlass neben geliebten Familienmitgliedern auch eine gemeinnützige Organisation bedacht werden.

Die Bereitschaft sein Erbe einer gemeinnützigen Organisation zukommen zu lassen hat in den letzten Jahren zugenommen. Vor allem diejenigen, die keine eigenen Kinder haben, suchen nach alternativen Wegen, ihre Werte an die nächste Generation weiterzugeben. Hinzu kommt der Wunsch, der Gesellschaft etwas zurückzugeben. Nicht zuletzt möchten Menschen aber auch vermeiden, dass ihr Vermögen an den Staat fällt, wenn es keine Verwandten gibt. Gemeinnützige Organisationen sind per Gesetz von der Erbschaftssteuer befreit. Eine seriöse Organisation erkennt man an einem offiziellen Erbschaftssiegel. In Deutschland tragen beispielsweise 22 Organisationen der Initiative „Prinzip Apfelbaum“ das Siegel „In guten Händen“. Sie werden umfangreichen durch die Behörden geprüft und haben sich zu klaren ethischen Richtlinien verpflichtet. djd/mra

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