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Themenwelten Hamburg
Die Berufliche Hochschule Hamburg verbindet die Vorteile von Berufsschule, Studium und Arbeit im Betrieb

Das Beste aus drei Lernwelten: Duales Studium in Hamburg an der BHH Informatik & Ausbildung zur Fachinformatikerin

Chiara Holzgräfe studiert Informatik an der BHH und ist zugleich Auszubildende in einem Hamburger Softwareunternehmen. FOTO: STEPHAN WALL

Berufliche Schule für Banken, Versicherungen und Recht mit dem Gymnasium St. Pauli

Mit dem Abitur oder Fachabitur steht Schulabgängern die Welt offen. Doch welchen beruflichen Weg sie dann einschlagen sollen, ist nicht allen klar. Studieren oder doch lieber eine Ausbildung? Auf diese Frage hat die Berufliche Hochschule Hamburg (BHH) einen ungewöhnlichen Mittelweg gefunden. „Bei uns kann man beides machen. Das heißt, die Auszubildenden lernen in einem Hamburger Unternehmen, besuchen im Rahmen der Ausbildung eine Berufsschule und sind zugleich eingeschriebene Studierende bei uns“, erklärt BHH-Sprecher Johannes Noldt. „Wir verbinden damit das Beste aus drei Lernwelten.“

Insgesamt fünf Bildungsgänge hat die Schule nahe dem Berliner Tor im Angebot: Informatik und BWL mit den Ausrichtungen Industrielles Management, Bank und Finanzwirtschaft, Marketing und Kommunikationswirtschaft sowie Management von kleinen und mittleren Unternehmen. Passend zu den jeweiligen Studiengängen stehen Partnerunternehmen in der Hansestadt bereit. Ob Beiersdorf, Deutsche Bank oder Stadtreinigung Hamburg. Für die bisher rund 70 Betriebe ist das eine tolle Möglichkeit, künftige Nachwuchskräfte für sich zu gewinnen, die sonst ein Studium angefangen hätten.

100 Studierende sind aktuell an der BHH eingeschrieben. Eine von ihnen ist Chiara Holzgräfe. Sie studiert an der BHH Informatik und macht beim Software-Unternehmen q.beyond eine Ausbildung zur Fachinformatikerin. Coronabedingt ist sie zurzeit viel im Homeoffice tätig. „Das stört mich aber nicht“, sagt die 20-Jährige, „mir geht es um das Wissen.“ Und das bekommt sie dank Online-Unterricht auch zu Hause vermittelt. Das Konzept der studienintegrierenden Ausbildung findet die gebürtige Tostedterin effektiv. „Die Inhalte von Berufsschule und Studium sind gut aufeinander abgestimmt. So verliert man keine Zeit mit Wiederholungen“, sagt Holzgräfe. Ursprünglich wollte sie ein duales Studium machen. Doch dann wurde sie auf das Angebot der BHH aufmerksam. Der große Vorteil sei, dass hier die Lernwelten nicht kollidieren. „Ob Berufsschule, Studium oder Firma: Ich kann mich immer auf eine Sache zur Zeitkonzentrieren“, so Holzgräfe. Im dualen Studium wäre das so nicht der Fall.

Zwei Abschlüsse in vier Jahren: Das ist ganz schön ambitioniert. Innerhalb von 18 Monaten können die „Stuzubis“ begleitet durch ein Coaching die Entscheidung über ihren weiteren Bildungsweg überprüfen.

Chiara Holzgräfe hält den Doppelabschluss in vier Jahren für machbar. „Aber ich bin ja noch im ersten Ausbildungsjahr, da kann noch viel passieren“, sagt sie und grinst. Sie weiß jedoch auch: Schneller und ausführlicher wird sie sich wohl nirgendwo auf den Job als Fachinformatikerin vorbereiten können. Es ist ihr Einstieg in das Berufsleben auf der Überholspur. SABRINA JUNGE
 

Job-Info

Ausbildungsdauer: 4 Jahre, zwei Abschlüsse (Ausbildung, Bachelor) sind möglich
Voraussetzung: Abitur oder Fachabitur, gutes Zeitmanagement
Ausbildungsentgelt: als Fachinformatikerin ca. 1000 Euro im ersten Ausbildungsjahr
Perspektiven: gut
Studienintegrierende Ausbildung an der BHH: Bewerbung erfolgt direkt über BHH-Partnerunternehmen; kein NC; Semesterstart ist jeweils der 1. September
Weitere Infos: https://bhh.hamburg.de


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