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GESCHICHTE

Aus der Frühgeschichte Norderstedts


Bereits in den 50er-Jahren gründet sich die „Projektgesellschaft Norderstedt“. In den 60er-Jahren wollen die Gemeinden Harksheide und Glashütte zusammengehen. Zwei Mal starten die Ortspolitiker den Vereinigungsprozess.
 

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Doch erst protestieren die Einwohner, dann der Innenminister – die kommunale Hochzeit platzt, aus der Traum von der Stadt Tarpenau. Auf höherer Ebene wird der Plan vorangetrieben, nicht nur Harksheide und Glashütte, sondern auch Friedrichsgabe und Garstedt zur Stadt Holstein zu vereinen.
 

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Am 1. Januar 1974 soll es so weit sein. Doch noch einmal wird verschoben, und zwar auf 1976, dann wieder unter dem Titel Norderstedt. Außerdem wird über die Zugehörigkeit der künftig starken Stadt gestritten.
 

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Denn Garstedt und Friedrichsgabe gehören zum Landkreis Pinneberg, die anderen beiden zu Stormarn. Das Bundesverfassungsgericht wird eingeschaltet.
 

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Jetzt kommt wieder die Landesregierung ins Spiel und verordnet, dass Norderstedt künftig zum Kreis Segeberg gehört und die Stadt bereits am 1. Januar 1970 gegründet wird. Begründung: Im Kreis Segeberg wird damals die sogenannte Zonenrandförderung gezahlt – Startkapital, das Norderstedt gut gebrauchen kann.

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