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Expertenrat: Einmal im Jahr zum Hörtest

Gutes Hören hält agil, so Julia Mayer von Ohrwerk Hörgeräte aus Hamburg

Julia Mayer, Akustikexpertin bei Ohrwerk, rät dazu, einmal im Jahr zum kostenlosen Hörtest zu gehen Foto: Ohrwerk

Ab dem 50. Lebensjahr kann unsere Wahrnehmung für bestimmte Frequenzen abnehmen. Diese Entwicklung setzt sich im Laufe der Zeit fort. Jedoch kaum jemand nimmt das wahr. Der Hörverlust kommt schleichend. Betroffene merken oft zuletzt, dass ihr Hörvermögen abnimmt. Es sind nur bestimmte Situationen, in denen das Verstehen anstrengender als ursprünglich ist. Etwa, wenn am Kaffeetisch alle durcheinander reden. Oder wenn zu den Dialogen im Fernsehen eine Hintergrundmusik spielt.

Ohrwerk Hörgeräte

Gutes Hören hält agil. Selbst leichte Hördefizite haben einen großen Einfluss auf das Wohlbefinden. Rückzug und soziale Isolation sind oft die Folge. Mit Hörtests kann ein einsetzender Hörverlust festgestellt werden. So können langfristige Schäden verhindert werden – denn unser Gehirn „verlernt“ über einen gewissen Zeitraum das Hören bestimmter Töne und Geräusche. Die Hörakustiker von OHRWERK empfehlen, ab dem 50. Lebensjahr einmal jährlich einen Hörtest zu machen. Das Ergebnis erhält man gleich im Anschluss. Ist ein Hörgerät angeraten, darf man entspannt bleiben. Mini-Hörgeräte, die im Ohr verschwinden, sind heute der Standard. In jedem Fall sollte man aber eine beginnende Hörschwäche behandeln lassen. Ein kostenloser Hörtest ist in einem der OHRWERK-Fachgeschäfte in Hamburg und Umgebung jederzeit möglich und schafft Klarheit.


Nachlassender Appetit bei Senioren

Im Laufe der Jahre lässt bei vielen Senioren der Appetit nach, die Mahlzeiten werden immer kleiner. Mit weniger als 1.400 Kilokalorien am Tag fehlt dem Körper Energie in Form von Kohlenhydraten und Fett. Wird der Körper nicht ausreichend versorgt, zehrt er von seiner Substanz. Innerhalb von wenigen Tagen bauen sich Muskeln ab, sodass Senioren kaum noch laufen können.

Bei einem Bodymaßindex von unter 15 sind die Menschen so weit geschwächt, dass sie fast zwangsläufig bettlägerig sind“, erklärt Nadine Jaenisch, die als Hauswirtschaftsleiterin im Altenheim arbeitet. Oft ist die Pflege zu Hause zwar gut organisiert, aber die Patienten sind tagsüber sich selbst überlassen. Sie trinken zu wenig, mögen allein kaum noch etwas essen. Unterernährung hat auch etwas mit Einsamkeit zu tun. Nach einem Umzug ins Altenheim kann sich die Ernährungssituation schnell wieder verbessern. Die Familien erleben, dass der pflegebedürftige Angehörige wieder an Gewicht zunimmt, demenzielle Erscheinungen zurückgehen. Von den eiweiß- und nährstoffreichen Mahlzeiten bis zur hochkalorischen Zusatznahrung hat die Küche ihren Anteil am Erfolg. jm

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