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Auto Journal

Japaner starten Elektro-Offensive

Honda CR-V Hybrid

Foto: Honda
Foto: Honda
Honda beschleunigt seine Elektrifizierungspläne für Europa mit dem Ziel, bis 2022 sämtliche Volumenmodelle der Marke mit elektrifizierten Antriebssträngen auszustatten. Damit zieht Honda seine Pläne um drei Jahre vor und unterstreicht so das Vertrauen in seine Elektro- und Hybridtechnologie. Allein in den nächsten 36 Monaten werden sechs elektrifizierte Modelle auf den Markt kommen, mit dem Honda e und dem Jazz Hybrid als Vorreiter.

Das im Jazz der neuen Generation verwendete Hybridsystem sorgt dank seiner hohen Effizienz unter realen Fahrbedingungen bereits im CR-V Hybrid für Begeisterung. Im Mittelklasse-SUV ergänzt die Kombination aus E-Motor und Benziner die einzige Alternative, den 1,5-Liter-Benziner mit 173o der 193 PS. Einen Diesel hat die japanische Marke für das 4,60 Meter lange Fahrzeug nicht mehr im Angebot, obwohl der speziell bei SUV ja eigentlich immer noch ziemlich sinnvoll ist. Nun soll der Hybrid für das Sparprogramm verantwortlich sein.

Technische Daten

Motor:
4-Zyl. Benziner, Hubraum 1.993 ccm, 135 kW/184 PS bei 6.200 U/min, max. Dreh. 175 Nm bei 4.000 U/min (Benziner), 135 kW/184 PS (Elektro)

Fahrleistungen:
Spitze 180 km/h, Beschleunigung 0-100 km/h in 8,8 Sekunden

Verbrauch:
innerorts 5,0 l/100 km, außerorts 5,4 l, gesamt 5,3 l, CO2-Emissionen 120 g/km

Abmessungen:
Länge 4,60 m, Breite 1,86 m, Höhe 1,68 m, Leergew. 1.614 kg, Kofferraum 497-1.064 l

Preis:
32.790 Euro

Lebensgefährlicher Blindflug am Lenkrad

Sekundenschlaf

Wenn das Gähnen am Steuer zunimmt, dann sollte schleunigst eine Pause gemacht werden. Denn Sekundenschlaf führt häufig zu äußerst schweren Unfällen. Foto: Popov
Wenn das Gähnen am Steuer zunimmt, dann sollte schleunigst eine Pause gemacht werden. Denn Sekundenschlaf führt häufig zu äußerst schweren Unfällen. Foto: Popov
Ein weit verbreitetes, aber oft unterschätztes Problem: Müdigkeit am Steuer. Doch es kommt bei Sekundenschlaf und Tagesschläfrigkeit häufig zu schweren Unfällen. Thomas Ungervon der ADAC Unfallforschung erklärt: „Unsere Fälle zeigen, dass bei Müdigkeitsunfällen Fahrzeuge häufig bei hohem Tempo von der Fahrbahn abkommen. Deshalb gibt es dabei überproportional viele Schwerverletzte und Tote.“

Bei einer Umfrage des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) und der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) gaben 26 Prozent von 1.000 befragten Autofahrern an, bereits mindestens einmal am Steuer eingeschlafen zu sein. Männer sind hier mit 34 Prozent deutlich stärker gefährdet als Frauen (16 Prozent).

Noch drastischer lesen sich die Zahlen beiden Menschen, die viel auf Autobahnen unterwegs sind: 46 Prozent von 353 befragten Lkw-Fahrern erklärten, dass sie mindestens schon einmal während der Fahrt eingenickt sind.

Besonders fatal: 43 Prozent der befragten Autofahrer glauben, sie könnten den Zeitpunkt des Einschlafenssicher vorhersehen.

Falsch, sagt Schlafforscher Dr. Popp vom Bezirksklinikum Regensburg: „Schläfrige Personen überschätzen sich, wenn sie meinen zu wissen, wann genau ein Sekundenschlaf eintritt. Untersuchungen im Fahrsimulator mit EEG- und Video-Aufzeichnung haben gezeigt, dass die Leute oftmals gar nicht wahrnehmen, dass ihr Gehirn sich im Sekundenschlafstatus befindet.“

Hier einige Warnsignale:
- Die Straße fühlt sich immer enger an.
- Ihr Blick haftet starr auf der Fahrbahn.
- An die letzten gefahrenen Kilometer können Sie sich nur schlecht erinnern.
- Sie übersehen ein Straßenschild, verpassen eine Abzweigung oder Ihre Ausfahrt.
- Ohne es zu wollen, fahren Sie plötzlich langsamer.
- Sie müssen häufig gähnen und können das Gähnen nicht unterdrücken

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