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Bildungskompass

Hamburger FOM Hochschule bietet Zusatzqualifikationen für die soziale Arbeit mit Geflüchteten

Zusatzqualifikationen für die Arbeit mit Geflüchteten

„Integrationshelfer“ werden nach wie vor gebraucht – für viele Berufsgruppen bieten sich Weiterbildungsmöglichkeiten. Foto: fotolia - Frank Gärtner
„Integrationshelfer“ werden nach wie vor gebraucht – für viele Berufsgruppen bieten sich Weiterbildungsmöglichkeiten. Foto: fotolia - Frank Gärtner
Die Integration von Menschen aus anderen Ländern ist kein neues Thema, auch wenn es in den vergangenen Jahren verstärkt in den Fokus gerückt ist. In Hamburg hatten laut Statistischem Landesamt Ende 2016 bereits rund 34 Prozent der Gesamtbevölkerung einen Migrationshintergrund. Nicht immer verläuft die Eingliederung der Neu-Hamburger reibungslos. Besonders schwierig ist es oft für geflüchtete Menschen, die zum Teil zusätzlich durch traumatische Erfahrungen belastet sind. Professionelle Ansprechpartner sind hier nach wie vor gefragt.

Zielgruppe von entsprechenden Weiterbildungen sind in erster Linie Arbeitnehmer mit einem pädagogischen, therapeutischen oder sprachlichen Hintergrund. Auch bisher ehrenamtlich Engagierte – zum Beispiel in Einrichtungen der Flüchtlingshilfe – können sich mit Kursen für eine hauptberufliche Tätigkeit in Stellung bringen.


Beraten, übersetzen, begleiten

Angeboten werden Kurse zum „Integrationshelfer“ für spezielle Zielgruppen wie Kinder und Jugendliche oder geflüchtete Menschen mit Behinderungen. Die Absolventen können zum Beispiel in Bildungseinrichtungen arbeiten, wo sie das pädagogische Fachpersonal unterstützen. Der Hamburger Weiterbildungsmarkt bietet auch Zusatzqualifizierungen für bestimmte Berufsgruppen, zum Beispiel Dolmetscher, die insbesondere in der Therapie von Flüchtlingen arbeiten oder künftig arbeiten wollen. Therapeuten, Sozialpädagogen oder Sachbearbeiter im Segment Asyl sind Zielgruppe der Weiterbildung „Systemische Fachberatung Schwerpunkt Traumatherapie“. Bei diesem Angebot steht unter anderem die besondere Kommunikation in der Arbeit mit traumatisierten Menschen auf dem Lehrplan.

Darüber hinaus können Seminarangebote sinnvoll sein, in denen die Teilnehmenden zunächst Allgemeines zur Geschichte der Migration, der Europapolitik und der Situation eingewanderter Menschen oder rassistischer Gewalt erfahren. Einige dieser Kurse sind in der Hansestadt auch als Bildungsurlaub (Seite 10) anerkannt. Wer sich gleich auf ein berufsbegleitendes Studium einlassen möchte, wird z. B. beim Hamburgischen Hochschulzentrum der FOM Hochschule für Oekonomie & Management fündig. Im Bachelor- Studiengang „Soziale Arbeit“ dreht sich alles darum, benachteiligte Menschen in ihrem Alltag zu unterstützen. Neben Arbeitsbereichen in der interkulturellen Integrations- und Flüchtlingshilfe haben Absolventen auch in der Familienhilfe gute Berufschancen. ivo
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