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Mit Wohnaccessoires lassen sich immer wieder frische Akzente zu Hause setzen. Hier ein paar Geschenkideen für Sie

Auf die kleinen Dinge kommt es an

Wenn es draußen kalt wird, machen wir es uns drinnen gemütlich. Flauschige Teppiche und kuschlige Decken sorgen für Behaglichkeit. FOTOSTORM / GETTY IMAGES

Damit es in den eigenen vier Wänden so richtig wohnlich wird, braucht es mehr als ein paar Möbel im Raum. Meistens sind es gerade die kleinen Dinge und Details, die die Einrichtung zu etwas ganz Besonderem machen und für den letzten Feinschliff sorgen. Schöne Bilder an den Wänden, Skulpturen, Kerzen, kleine Möbel, Vasen, Windlichter und kuschelige Wohntextilien beispielsweise verleihen Räumen eine persönliche  Note.Wir haben ein paar schöne Wohnaccessoires und Deko-Objekte für Sie zusammengestellt. Da ist möglicherweise ein passendes Weihnachtsgeschenk für Ihre Liebsten oder zum Sich-selber-Schenken dabei!

Gerade jetzt brauchen wir viel Licht und Farbe. Der kleine originelle Kerzenhalter „Holde Isolde“ des Hamburger Labels dekoop wird am besten auf einer schönen alten Sammel-Untertasse platziert – eine tolle Kombination von Altem mit Neuem. Erhältlich in zwölf Farben. Wer sich nicht entscheiden kann, nimmt einfach alle Farben! Auf dem minimalistischen Beistelltisch mit dem Titel „Don’t Leave Me“ des dänischen Unternehmens Hay präsentieren sich Teelichter, Gebäck und Weihnachtsschmuck besonders andächtig. Aufgrund des schlichten, skanditypischen Tischdesigns kommen die auf der Tischplatte befindlichen Gegenstände bestens zur Geltung. Der Tisch ist mit einem L-förmigen Griff ausgestattet, mit dem er bequem und schnell den Ort wechseln kann. Die drei schrägen Tischbeine sorgen für große Stabilität.

Gutes Wohndesign zeichnet sich durch Langlebigkeit und Kombinierbarkeit aus

Die Teppiche der Hamburger Designerin Lila Valadan werden im Iran gefertigt. Mittlerweile sind sie weltweit gefragt. LILA VALADAN
Die Teppiche der Hamburger Designerin Lila Valadan werden im Iran gefertigt. Mittlerweile sind sie weltweit gefragt. LILA VALADAN

Vasen kann man nie genug haben. Die neue Kollektion der Hamburger Designmanufaktur Philippi punktet nicht nur mit guter Gestaltung, sondern überzeugt auch unter nachhaltigen Aspekten. In Form eines überdimensionalen Wassertropfens kommt die grün getönte Vase Amara im Hoch- oder Querformat daher. Die stabile, dickwandige Qualität und die eingeschlossenen Luftbläschen verweisen auf die handwerkliche Fertigung der edlen Deko-Objekte. Mit einem ausgeprägten Sinn für den zeitgenössischen funktionalistischen Stil entwarf der Däne Mogens Lassen 1962 den quadratischen Kubus-Kerzenhalter. Dieser gehört längst zu den bedeutendsten Design-Ikonen des 20. Jahrhunderts. Der Kubus ist für vier und acht Kerzen sowie in einer Miniversion mit einer Kerze in unterschiedlichen Farben erhältlich. Wer gutes Design mag, wird daran ein Leben lang Freude haben. Der Designer Stephen Burks hat für Dedon mit „The others“ verspielte, farbenfrohe und skulptural anmutende Leuchten entwickelt. Die handgewobenen Leuchten mit einem Fuß aus italienischem Marmor lassen sich im Innen- oder Außenbereich einzeln oder in Arrangements aufstellen. Die Dedon-Faser ist extrem wetterbeständig: Weder Kälte noch Sonne, Hitze oder Regen können ihr etwas anhaben.

Der Name „Lila Valadan“ steht für neopersische Teppichkunst auf höchstem Niveau. Die im Iran traditionell gefertigten Designteppiche der Hamburgerin, deren Vater und Großvater Teppichhändler waren, zählen weltweit zu den gefragtesten Exemplaren zeitgemäßer Knüpfkunst. Insgesamt neun Mal gab es dafür den renommierten „Carpet Design Award“. Morgen eröffnet Lila Valadan offiziell die Türen ihres neuen Flagship-Showrooms La Maison Valadan in der Neuen ABC-Straße 7. Dort kann man auf drei Etagen eine sorgfältig kuratierte Teppichkollektion bewundern. Neben antiken und modernen Designteppichen zeigt Lila Valadan auch Architekturobjekte, moderne Möbelklassiker und hochwertiges Kunsthandwerk aus Persien.

Wer es dezenter und schlichter mag, bevorzugt vielleicht Modelle der dänischen Marke Södahl, die der Künstler und Designer Hans Jürgen Schöbel gegründet hat. Der handgetuftete Teppich Tactile von Södahl in zurückhaltenden Ecru- und Beigetönen aus Baumwolle ist in zwei verschiedenen Größen erhältlich. Der kleine Teppich (83x150 Zentimeter) eignet sich perfekt für eine gemütliche Ecke, den Flur oder den Eingangsbereich. Die große Ausgabe (140x200 Zentimeter) macht sich beispielsweise hervorragend vor dem Sofa oder einem Sessel – oder als ornamentales Element auf einer größeren Bodenfläche. Chan Sidki-Lundius


Bald ist Weihnachten

Räume & Träume

Sind Sie schon in Weihnachtslaune? Ich möchte jetzt keine Hektik verbreiten, aber in sechs Wochen ist Heiligabend. (Geschenkideen finden Sie auf dieser Seite.) Die freundlichen Temperaturen haben es bisher leicht gemacht, Lebkuchen, Zimtsterne und die ersten Glühwein-Angebote zu ignorieren. Mit der Zeitumstellung kam bei mir die Einsicht: Das war’s mit Licht und Wärme für dieses Jahr. Inzwischen sind die Sandalen auf dem Dachboden, dafür liegen Regenschirm und Schal wieder griffbereit.

Vielleicht liegt es nicht nur an der Jahreszeit, sondern auch an diesem Jahr, dass voll von Krisen, Pandemie und Kriegen war, dass nun viele Menschen nach einem langen Sommer draußen wieder hinein, in die eigenen vier Wände streben. Dort rücken sie zusammen, machen es sich gemütlich, und bevor sie an der Heizung drehen, probieren sie lieber erst einmal die kuschligen Decken aus, die bisher mehr die Sofalandschaft geschmückt haben. Falls Ihnen beim Blick durch den Raum wieder einfällt, dass Sie doch letztens irgendwo so eine spannende Tapete gesehen haben, blättern Sie bitte schnell auf Seite 4. Dort verraten Experten, was in Sachen Wandgestaltung gerade angesagt ist.

Zurück im Hier und Jetzt schon mal ein guter Tipp, um sich so langsam in Weihnachtsstimmung zu bringen: Einfach anfangen Haus oder Wohnung mit ein bisschen Deko festlichen Glanz zu verleihen. Keine Sorge, Weihnachtsflair lässt sich auch in Energiesparhaushalte bringen. Zum Beispiel mit weniger Lichtern als im vergangenen Jahr, die vielleicht auch kürzer brennen. Lieber wieder einmal echte Kerzen anzünden und das dann am besten gemeinsam zelebrieren – zum Beispiel am ersten Advent.

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